Gewalt in der Öffentlichkeit

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Re: Gewalt in der Öffentlichkeit

Beitragvon GG146 » Dienstag, 02. August 2016, 19:55:33

Heute habe ich auf Facebook mal zwei Artikel zum hiesigen Thema kommentiert:

2. August 2016 | 08.40 Uhr

Nordrhein-Westfalen

Messerangriffe nehmen zu

Düsseldorf. Was früher die Faust war, ist heute das Messer. Die Fälle von Messerattacken haben stark zugenommen. Die Stichwaffe gehöre mittlerweile zur Grundausstattung der 15- bis 30-Jährigen, sagt die Polizei. Eine gefährliche Entwicklung.

(...)


http://www.rp-online.de/nrw/panorama/nr ... -1.6156624

>> Auch eine fünfköpfige Gruppe junger Männer befand sich gegen 19 Uhr auf dem Weg zum Ausgang. (...) Sie waren des Bades verwiesen worden (...) Beim Verlassen des Geländes gerieten sie plötzlich mit einem 31-Jährigen in Streit. <<

Das passt nun wirklich nicht in eine Reihe böööser böser Messerangriffe. Eine aus einer öffentlichen Einrichtung hinausgeworfene 5-köpfige Gruppe junger Männer gerät nicht "plötzlich" in einen Streit mit einer einzelnen Person, solche Typen suchen Streit.

Wenn sie dann an jemanden geraten, der neben einer Salatgurke und ein paar Tomaten auch noch das dazu passende Messer in seiner Badetasche hat, fällt das lustige Kopftreten eben aus.

Über die Verletzungen der Hobby - Kopftreter müssen sich weder die Justiz noch der RP - Schreiber den eigenen Kopf zerbrechen. Andere Hobbys wie Drachenfliegen und free climbing sind auch gefährlich.

Den Kopf zerbrechen müssen sich allenfalls Polizeibeamte, Sicherheitskräfte und wehrhafte Privatleute, wenn pflichtvergessene Richter eine Notwehrüberschreitung konstruieren, wo definitiv keine ist:

http://www.heise.de/tp/artikel/31/31167/1.html

Zum Glück ist das bis jetzt noch nicht der Normalfall in Deutschland, solche Irrsinnsurteile findet man fast nur im Zuständigkeitsbereich des LG München.

Kampf gegen Terrorismus: Politiker fordern Tschechen auf, Waffen zu tragen

Die Anschläge in Deutschland haben bei vielen Tschechen wohl ein mulmiges Gefühl aufkommen lassen. Denn erstmals sind Terrorakte auch in unmittelbarer Nachbarschaft geschehen. Innenminister Milan Chovanec (Sozialdemokraten) hat bereits veranlasst, das Grenzgebiet zu Deutschland stärker zu überwachen. So soll verhindert werden, dass abgelehnte Asylbewerber nach Tschechien kommen – die noch dazu radikal sein könnten. Zugleich werden immer häufiger Stimmen laut, dass sich die Tschechen bewaffnen sollten.

(...)


http://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho ... -zu-tragen

Das ist manipulative politische Agitation, die in Tschechien, Polen und Ungarn im Vergleich zu den deutschen Medien nur die gegenteilige Zielrichtung verfolgt.

Diese sind aber nicht weniger manipulativ. Wenn hierzulande Bürgern, die ihr Recht auf Sicherheit einfordern, regelmäßig Angststörungen unterstellt werden, ist das ganz genauso unverschämt und menschenverachtend wie die osteuropäische Agitation gegen Flüchtlinge:

http://www.rolandtichy.de/kolumnen/held ... -republik/
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Re: Gewalt in der Öffentlichkeit

Beitragvon GG146 » Freitag, 05. August 2016, 13:27:32

Der glimpfliche Ausgang des Anschlags von Ansbach ist nicht zuletzt den privaten Sicherheitskräften zu verdanken:

„FÜR ANSCHLÄGE KANN MAN NICHT TRAINIEREN“

Security-Chef von Ansbach: „100 Prozent Taschenkontrolle“

Durch sein besonnenes Handeln hat Andreas Schmidt nach dem Selbstmordanschlag in Ansbach womöglich eine Massenpanik verhindert. Wir haben mit dem Chef einer Securityfirma über seine Branche gesprochen – auch im Hinblick auf das Schlossgarten-Open-Air.

(...)

Gleichzeitig herrscht in der Branche ein extremer Verdrängungswettbewerb, und normalerweise bekommt der Günstigste den Zuschlag. Es sei denn, ein Veranstalter setzt auf den Erfahrungswert und die Qualität. Das kommt vor, ist aber nicht so häufig der Fall.

(...)


http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/ar ... nkontrolle

Mit anderen Worten: Der Veranstalter in Ansbach hat einfach nur Glück gehabt, dass er trotz der Wahl des günstigsten Angebots ordentliche Leute bekommen hat.

In Deutschland gibt niemand mehr Geld als nötig aus, um selbst auf der rechtlich sicheren Seite zu sein. Der Staat kann nirgendwo auf Freiwilligkeit setzen, wenn es um viel Geld geht. Das funktioniert heutzutage überhaupt nicht mehr.
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Re: Gewalt in der Öffentlichkeit

Beitragvon GG146 » Sonntag, 21. August 2016, 22:37:39

Hatten wir das nicht schon in ähnlicher Form im Fall des Hamburger "20 Cent - Mörders"? Brutalste Tritte gegen den Kopf sind angeblich kein Schwerverbrechen, wenn der Getötete bereits durch den vorhergehenden Faustschlag oder den Sturz tödlich verletzt worden sein könnte?

Panorama Kein Totschlag? 22:44

Spektakuläre Wende im Fall des 17-jährigen Niklas

Die tödliche Prügelattacke auf Niklas aus Bonn hat in ganz Deutschland Entsetzen ausgelöst. Doch der 20-jährige Hauptverdächtige könnte aufgrund neuer Erkenntnisse schon bald wieder freikommen.

(...)

Ein rechtsmedizinisches Gutachten habe ergeben, dass die Gefäße im Gehirn des Schülers eine Vorschädigung aufwiesen, sodass die Adern schneller reißen könnten als normalerweise, sagte der Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft, Robin Faßbender, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Der Vorwurf des Totschlags gegen den 20 Jahre alten Hauptverdächtigen könne nicht mehr aufrechterhalten werden.

(...)


http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... iklas.html

Dann sind die Tritte immer nocb versuchter Mord, Herrschaften! Richter, die solche Verbrecher laufen lassen, betreiben Wahlwerbung für rechte Parteien.
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Re: Gewalt in der Öffentlichkeit

Beitragvon GG146 » Dienstag, 15. November 2016, 19:55:37

Ich glaube nicht, dass diese sadistischen Schläger noch weitere Unterstützung brauchen. Einen günstigeren Rahmen für die Pflege ihres Menschenschinder - Hobbys als die Begleitung durch solche Erklärbären kann ihnen der Staat beim besten Willen nicht verschaffen:

Wiener Expertin zu Gewaltvideo: “Die Tat gehört verurteilt, aber nicht die Jugendlichen selber”

Seit mehreren Tagen kursiert im Internet ein Gewaltvideo, in dem zu sehen ist, wie ein 15-jähriges Mädchen von mehreren Gleichaltrigen brutal geschlagen wird. “Die Tat gehört verurteilt, aber nicht die Jugendlichen selber”, sagte die Wiener Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits dazu am Montag. Die Expertin findet es problematisch, dass das Video auf Facebook sehr schnell verbreitet wurde.

(...)

“Der Hintergrund kann vieles sein: Armut, Zorn auf andere Kids, denen es besser geht, eigene Gewalterfahrungen, sich nicht geliebt fühlen. Das sind Menschen, die kein Selbstwertgefühl haben. Diese brauchen Unterstützung”, sagte Pinterits. “Das ist immer ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

(...)


http://www.vienna.at/wiener-expertin-zu ... er/5012668
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Re: Gewalt in der Öffentlichkeit

Beitragvon GG146 » Montag, 19. Dezember 2016, 16:41:34

Da kann man auch verrückt werden, wenn die eigene Familie (noch) nicht betroffen ist. :evil:

Mordfall Freiburg: Vater des griechischen Opfers äußert sich

Der mutmaßliche Sexualstraftäter, der in Freiburg eine Studentin ermordet haben soll, hatte bereits 2013 versucht, eine junge Frau zu töten. Jetzt hat sich der Vater des ersten Opfers zu Wort gemeldet.

(...)

"Meine Tochter leidet heute noch unter Schmerzen und Alpträumen", sagte Pantelis Chaidos der griechischen Boulevardzeitung "Real News" (Sonntag). "Ich kann nicht glauben, dass sie ihn freigelassen haben, damit er tötet. In was für einem Staat leben wir?"

(...)

Wenn er an die trauernden Eltern des deutschen Mordopfers Maria Ladenburger denke, dann werde er verrückt.

(...)


https://web.de/magazine/panorama/freibu ... t-32074562
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Re: Gewalt in der Öffentlichkeit

Beitragvon GG146 » Freitag, 23. Dezember 2016, 18:44:00

Monsieur Tichy klagt an ....

MERKEL MUSS SICH IHRER VERANTWORTUNG STELLEN

J’accuse!

Spätestens jetzt, nach dem Mord von Freiburg und dem mehrfachen Mord in Berlin, stellt sich die Frage nach der Verantwortung der Bundeskanzlerin. Sie muss sich ganz persönlich den Folgen ihres Tuns stellen.

(...)

Absicht und lautere Gesinnung mag reichen, um das kindische Verhalten der Berliner Herzensfreunde zu begründen.

Für eine Politikerin zählen die Folgen des Handelns.

Diesen Folgen muss Angela Merkel sich stellen.

Dass Politik keine Arena der Gesinnung ist, sondern eine Arena der praktischen Vernunft – diese seit Kant reflektierte Unterscheidung zwischen Politik und Moral muss immer wieder neu in Erinnerung gerufen werden.

(...)


http://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/jaccuse/

Nun ja - selbst wenn er auf dem Höhepunkt seines journalistischen Schaffens zu einer Form auflaufen könnte, die einem Vergleich mit Émile Zola standhielte: Der Ankläger kann mit keinem noch so brillanten Plädoyer irgendetwas bewirken, wenn die zur Wahlurne gerufenen Richter und Geschworenen dortselbst ihren Verstand ebenso ungern auf Betriebstemperatur fahren wie sie zwischen den Wahlen den Hintern von der Fernsehcouch erheben.

Diese Angeklagte wird auch mit Beihilfe zum Mord an etlichen ihrer Schutzbefohlenen durch Unterlassen durchkommen und auch nach 2017 weitermachen wie gehabt.

P. S.

Mittlerweile traut sich sogar ein Promi - Anwalt, öffentlich von einem "Tötungsdelikt des Staates" zu reden:

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 93005.html
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Re: Gewalt in der Öffentlichkeit

Beitragvon GG146 » Montag, 09. Januar 2017, 12:58:39

Meine Güte, jetzt kann man nicht einmal mehr Nothilfe in unübersichtlichen Situationen leisten und muss sich darauf beschränken, Polizei und Notarzt zu rufen. :evil:

Kriminalität

Falsche Hilferufe: Männer schlagen Krankenschwester bewusstlos und missbrauchen sie

(...)

Nach ersten Erkenntnissen sei die Frau in einen Park geeilt, nachdem sie von dort Hilferufe gehört hatte.

Kurz darauf hätten sie mehrere Männer bewusstlos geschlagen und ausgeraubt. Die Männer sollen sich auch sexuell an der Frau vergangen haben.

(...)


http://www.focus.de/panorama/welt/krimi ... 63143.html
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